Starker Schulterschluss

12. Juni 2026: Kommunale Ebene als Schlüssel für die Krisenvorsorge und den Bevölkerungsschutz in Bayern
Starker Schulterschluss

Beim Treffen des Bayerischen Innenministeriums am 12. Juni 2026 in Ingolstadt kamen auf Einladung von Innenminister Joachim Herrmann die bayerischen Landrätinnen und Landräte sowie Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie der Bevölkerungsschutz in Bayern angesichts neuer Herausforderungen weiter gestärkt werden kann. 

Kreisverwaltungsbehörden übernehmen zentrale Rolle 
Ein Schwerpunkt des Austauschs war die Bedeutung der Kreisverwaltungsbehörden für die Zivile Verteidigung. Sie sind im Krisenfall wichtige Ansprechpartner vor Ort und übernehmen zentrale Aufgaben bei der Koordinierung von Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. 

Zivil-militärische Zusammenarbeit im Fokus 
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die zivil-militärische Zusammenarbeit. Generalleutnant André Bodemann erläuterte insbesondere die Rolle von OPLAN DEU und die Bedeutung einer engen Abstimmung zwischen zivilen und militärischen Akteuren, um die Handlungsfähigkeit im Krisen- und Verteidigungsfall sicherzustellen.  

Neues Landesamt stärkt Bayerns Sicherheitsarchitektur 
Vorgestellt wurde zudem das neue Landesamt für Bevölkerungsschutz, das künftig einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung und Stärkung des Bevölkerungsschutzes im Freistaat leisten soll. 

Kommunen als starke Partner im Bevölkerungsschutz 
Für den Bayerischen Landkreistag nahm Vizepräsident Landrat Dr. Oliver Bär an der Veranstaltung teil. Er betonte die zentrale Rolle der kommunalen Ebene für einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz. Städte, Gemeinden und Landkreise seien unverzichtbare Partner, wenn es darum gehe, Krisenvorsorge zu betreiben und die Bevölkerung wirksam zu schützen. Gemeinsam arbeiten Freistaat, Kommunen und weitere Partner daran, die Sicherheit und Handlungsfähigkeit Bayerns auch in außergewöhnlichen Krisenlagen nachhaltig zu stärken.