Inklusion gemeinsam umsetzen

02. Februar 2026: Verantwortung vor Ort stärken

Wie Inklusion, Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe in den Landkreisen konkret und nachhaltig umgesetzt werden können, stand im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen dem Präsidenten des Bayerischen Landkreistags, Landrat Thomas Karmasin, und dem Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Menschen mit Behinderung, Holger Kiesel.

Die Regensburger Erklärung zur Kommunalwahl 2026

Im Gespräch zwischen Landrat Thomas Karmasin (Fürstenfeldbruck) und Holger Kiesel wurde die Regensburger Erklärung intensiv erörtert.
Die Ziele der Erklärung – Inklusion, Barrierefreiheit, gleichberechtigte Teilhabe sowie ein inklusives Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen – entsprechen der geltenden Rechtslage, dem Menschenbild und dem politischen Selbstverständnis der bayerischen Landkreise.
Inklusion ist gemeinsamer Konsens.

Schwerpunkte der Umsetzung

Im Mittelpunkt der Diskussion standen:

  • Konkrete Umsetzungsschritte
  • Realisierungszeiträume
  • Finanzielle und personelle Ausstattung der Kommunen,

die maßgeblich von Bund und Freistaat gestaltet werden müssen.

Bereits umgesetzte Maßnahmen in den Bereichen Bauen und öffentlicher Personennahverkehr zeigen Fortschritte. Weitere Schritte müssen bedarfsgerecht, machbar und finanzierbar sein.

Mobilität als Schlüssel zur Teilhabe

Mobilität ist keine Frage des Luxus, sondern Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Zugang zu Arbeit, Ausbildung und medizinischer Versorgung.
Auch die verständliche Kommunikation von Angeboten und Regelungen bleibt ein zentrales Anliegen der Landkreise – gerade angesichts zunehmend komplexer gesetzlicher Vorgaben.

Inklusive Angebote für Kinder und Jugendliche

Die Förderung eines gleichberechtigten Aufwachsens durch inklusive Angebote in Kita, Schule und Freizeit ist fachlich unstrittig.
Ihre Umsetzung hängt jedoch von einer auskömmlichen Finanzierung durch Bund und Freistaat ab.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Einigkeit bestand darin, dass Inklusion nur im Zusammenwirken aller politischen Ebenen gelingen kann.
Wichtige Voraussetzungen dafür sind:

  • klare Zuständigkeiten
  • verlässliche Finanzierung
  • effiziente Strukturen, die im Alltag vor Ort wirksam sind