Lange Nacht der Architektur lockt auch Politikinteressierte in das Haus der bayerischen Landkreise

24.01.2017: Im Rahmen der Langen Nacht der Architektur hat das „Haus der bayerischen Landkreise“, die Geschäftsstelle des Bayerischen Landkreistags, am 20. Januar 2017 seine Türen für die breite Öffentlichkeit geöffnet. Neben Bau- und Architekturbegeisterten hatten sich trotz der kalten Temperaturen auch Politikinteressierte auf den Weg in die Kardinal-Döpfner-Straße 8 gemacht.

Im Rahmen der Langen Nacht der Architektur hat das „Haus der bayerischen Landkreise“, die Geschäftsstelle des Bayerischen Landkreistags, am 20. Januar 2017 seine Türen für die breite Öffentlichkeit geöffnet. Neben Bau- und Architekturbegeisterten hatten sich trotz der kalten Temperaturen auch Politikinteressierte auf den Weg in die Kardinal-Döpfner-Straße 8 gemacht, um sich bei den Mitarbeitern des Bayerischen Landkreistags darüber zu informieren, wer in den Räumlichkeiten sitzt und was dort genau gemacht wird. 

„Ich bin schon oft an diesem Schaufenster vorbeigegangen und wollte die Gelegenheit nutzen, in Erfahrung zu bringen, warum hier immer wieder einzelne Landkreise ausstellen“, berichtete eine Besucherin, die in der Nähe wohnt. Die Teilnehmer der von Klaus Geiger und Sarah Honold geführten Rundgänge waren von der Schlagkraft der bayerischen Landkreise und ihrer Botschaft in München beeindruckt. Die Wenigsten hatten sich vor ihrem Besuch vorstellen können, was in den Büroräumen genau geschieht. Auch von der Idee durch wechselnde Ausstellungen „Ausschnitte aus den Landkreisen“ in München zu zeigen, waren die Gäste angetan. 

Bereits seit Mitte der 50er Jahre befindet sich die Geschäftsstelle des Verbands in prominenter Lage zwischen verschiedenen Ministerien, großen Behörden, in der Nähe von Staatskanzlei und Bayerischem Landtag. „Die Lage ist für einen Verband, der die Interessen der Landkreise gegenüber Staatsregierung, Gesetzgeber und anderen Organisationen hütet, ideal“, so Dr. Johann Keller, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Landkreistags. 

2008 starteten die umfassenden Sanierungsmaßnahmen, die die alten Mauern nach und nach in neuem und vom Münchner Büro Morpho-Logic und den Architekten Ingrid Burgstaller und Michael Gebhard geprägten Glanz erstrahlen ließen. Aus verschachtelten Grundrissen wurden funktionale Raumfolgen. Besonders das Foyer hat sich seit der Sanierung zu einem wahren Schaufenster der Landkreise in München entwickelt. Wechselnde Ausstellungen ermöglichen es auch eingefleischten Münchnern, einen ersten Eindruck von der Schaffens- und Innovationskraft, Lebens- und Liebenswertigkeit der bayerischen Landkreise zu bekommen. „Mit 71 Landkreisen ist hier immer etwas geboten. Unser Foyer ist bis heute zu einem hervorragenden Forum geworden, um die verschiedensten Interessengruppen zusammenzubringen. Ich freue mich, dass wir im Rahmen der Langen Nacht der Architektur allen Interessierten einen Einblick in die Arbeit der Landkreise geben konnten“, so Dr. Keller. Derzeit ist im Foyer die Ausstellung „Der Landkreis Kulmbach – Das Herz Oberfrankens“ zu sehen. 

Dank des Engagements des Landkreises Kulmbach konnten im Rahmen der Langen Nacht der Architektur auch Kulmbacher Getränke angeboten werden. Insbesondere das Kulmbacher Bier erfreute sich Beliebtheit. In Kulmbach sitzen die meisten Brauereien Bayerns. Für das leibliche Wohl sorgte den ganzen Abend lang Claudia Wenninger vom Bayerischen Landkreistag.

Die Obergeschosse bestehen nicht nur aus Büroflächen und Sitzungssälen der Geschäftsstelle. Teile der Flächen sind an den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Landesverband Bayern e.V., die Europäische Metropolregion München e.V. und den Erholungsflächenverein e.V. vermietet. 

Das „Haus der bayerischen Landkreise“ liegt in der Kardinal-Döpfner-Straße und damit direkt am Knotenpunkt „Odeonsplatz“ der verschiedenen Busrouten der „Langen Nacht der Architektur“. Weitere Informationen können der Homepage www.lange-nacht-der-architektur.de entnommen werden.