Kommunen werden bei Ausbau des Radverkehrs von Innenminister unterstützt

23.02.2017: Bayerns Innenminister- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, MdL, der Fürther Landrat Matthias Dießl, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, der Coburger Landrat Michael Busch und die 2. Bürgermeisterin der Stadt Erlangen Susanne Lender-Cassens haben sich am 23. Februar im Rahmen der Reise- und Freizeitmesse f.r.e.e in München getroffen

Bayerns Innenminister- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, MdL, der Fürther Landrat Matthias Dießl, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, der Coburger Landrat Michael Busch und die 2. Bürgermeisterin der Stadt Erlangen Susanne Lender-Cassens haben sich am 23. Februar im Rahmen der Reise- und Freizeitmesse f.r.e.e in München getroffen, um aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen beim Ausbau des Radverkehrs im Freistaat zu diskutieren. Innenminister Herrmann hatte mit dem nagelneuen „Radverkehrsprogramm Bayern 2025“ ein besonderes Schmankerl im Gepäck. 

Staatsminister Herrmann hat die Förderung des Radverkehrs zu einem wichtigen Ziel der bayerischen Verkehrspolitik gemacht. „Bis 2025 wollen wir den Radverkehrsanteil auf 20 Prozent erhöhen, die Abstellanlagen für Fahrräder vor Bahnhöfen und anderen Haltestellen des öffentlichen Verkehrs deutlich verbessern und mit Unterstützung der Landkreise und kreisfreien Städten innerhalb der nächsten 10 Jahre ein bayernweites Radverkehrsnetz schaffen“, so der Staatsminister zu den Zielen des neuen Radverkehrsprogramms.

Das hörte der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK) gern. Die AGFK setzt sich seit 2012 für nachhaltigere Wege bei der Verkehrsplanung ein. „Eine Steigerung des Radverkehrsanteils auf 20 Prozent ist ein ambitioniertes, sehr erfreuliches Ziel. Immer mehr unserer Kommunen setzen bei ihren Verkehrsplänen neue Schwerpunkte und denken die fahrrad- und damit umweltfreundliche Variante für den Individualverkehr gleich mit. Natürlich kann das Fahrrad als Verkehrsmittel nicht in allen Bereichen der Verkehrspolitik an der Spitze der Bewegung fahren. Bei der individuellen Mobilität sind wir aber weiter auf dem Vormarsch“, so Landrat Matthias Dießl, Vorsitzender der AGFK Bayern. 

Die AGFK zählt derzeit 49 Mitgliedskommunen, die gemeinsam Wege suchen, um den Radverkehr im Freistaat nach vorne zu bringen. Insbesondere beim Ausbau von Radwegen und in Sicherheitsfragen ist der Verein auf die Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr angewiesen.

Bildunterschrift 1 (von links nach rechts): Oberbürgermeister der Stadt München, Dieter Reiter, Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, MdL, Landrat Matthias Dießl, Landkreis Fürth

Bildunterschrift 2 (von links nach rechts): Landrat Michael Buch, 2. Stellvertreter AGFK, Innenminister Joachim Herrmann, MdL, Landrat Matthias Dießl, Vorsitzender AGFK, Oberbürgermeister Dieter Reiter, 1. Stellvertreter AGFK, 2. Bürgermeisterin der Stadt Erlangen Susanne Lender-Cassens, 3. Stellvertreterin AGFK