Landräte diskutieren Maßnahmen zur Sicherung der ärztlichen Versorgung

17.02.2017: Im Rahmen der Fachtagung „Ambulante ärztliche Versorgung auf kommunaler Ebene weiterentwickeln“ haben sich zahlreiche bayerische Landräte mit Verantwortungsträgern aus Gesundheitswesen und Politik in Nürnberg Anfang Februar über die Zukunft der ärztlichen Versorgung ausgetauscht.

Im Rahmen der Fachtagung „Ambulante ärztliche Versorgung auf kommunaler Ebene weiterentwickeln“ haben sich zahlreiche bayerische Landräte mit Verantwortungsträgern aus Gesundheitswesen und Politik in Nürnberg Anfang Februar über die Zukunft der ärztlichen Versorgung ausgetauscht. Die hausärztliche Versorgung bzw. die Landarzt-Problematik hat für die Standortqualität der Kommunen im ländlichen Raum höchste Bedeutung. Kreisangehörige Gemeinden, aber auch Landkreise ergreifen im Rahmen ihrer Möglichkeiten deswegen zahlreiche Maßnahmen, um die Schließung von Arztpraxen mangels Nachfolgeregelung zu vermeiden. Landrat Leo Schrell, Landkreis Dillingen an Donau, verdeutlichte die Positionen der Landkreise in einer Podiumsdiskussion gegenüber den Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, AOK Bayern, Bayerischen Landesärztekammer und vielen weiteren. 

Die Tagung wurde federführend organisiert vom Kommunalbüro für ärztliche Versorgung, das 2012 vom Bayerischen Gesundheitsministerium am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eingerichtet worden ist. Auch alle kommunalen bayerischen Spitzenverbände, der Bayerische Hausärzteverband und die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern waren Träger der Veranstaltung in Nürnberg.